Hausfinanzierung | Praktische Tipps

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Hausfinanzierung – praktische Tipps rund um den Kreditabschluss

Auf dem Weg zur eigenen Immobilie ist eine seriös kalkulierte Hausfinanzierung entscheidend. Private Haushalte entscheiden sich oft nur einmal im Leben für einen Hauskauf, weshalb die Finanzierung sicher und ohne unerwartete Probleme ablaufen sollte. In unserem Artikel zeigen wir Ihnen auf, wie Sie die individuell beste Hausfinanzierung finden und was Sie zu Themen wie Eigenkapital oder Sondertilgung wissen sollten.

Grundlegendes zur Hausfinanzierung

Nur die wenigsten Käufer einer Immobilie werden in der Lage sein, das Haus mit dem eigenen Vermögen zu erwerben. Der Abschluss eines Kredits ist obligatorisch, der den angesetzten Immobilienwert bzw. Kaufpreis abdecken sollte. Begleitend zur Hausfinanzierung ist ein zweiter Kredit für die Nebenkosten abzuschließen. Dieser umfasst indirekte Ausgaben, von der Grunderwerbssteuer bis zu den Notarkosten.

In die Konditionen der Hausfinanzierung fließen diverse Faktoren je nach Bank oder Kreditinstitut ein. Hierzu gehören:

– Kreditbetrag und angedachte Kreditlaufzeit
– Dauer der gewünschten Zinsbindung
– regionale Lage der Immobilie
– weitere Sonderkonditionen und Klauseln

Während sich viele Laien beim Thema Immobilienfinanzierung auf die Kreditzinsen konzentrieren, sind weitere Faktoren für eine gute Hausfinanzierung ebenso wichtig. Hier steht Ihnen TS-Finanzen als erfahrener Branchenpartner zur Seite, um den persönlich besten Kredit abzuschließen.

Wie finde ich das persönlich beste Angebot?

Die Werbung der Kreditinstitute möchte Sie mit günstigen Bauzinsen und einem Top-Service locken. Die beworbenen Zinsen werden im Regelfall nur Kunden mit einer lupenreinen Bonität und einem ausreichend hohen Eigenkapital angeboten. Ein Blick auf das repräsentative Beispiel ist aussagekräftiger, um einen realistischen Rahmen für die eigene Hausfinanzierung zu entdecken.

Neben den Zinsen ist wichtig, einen realistischen Rahmen für die monatlichen Tilgungsraten zu schaffen. In einer Frühphase ist zu kalkulieren, wie viel Geld monatlich zur Verfügung steht, um den Kredit abzubezahlen. Dies sollte nicht zu knapp berechnet sein, damit unvorhergesehene Ausgaben die laufende Tilgung nicht gefährden. Ohne Beratung überschätzen sich leider viele Kreditnehmer, so dass nach Jahren der Traum vom Eigenheim zum finanziellen Problem wird.

Das Eigenkapital und seine Bedeutung

Großen Einfluss auf die Konditionen der Hausfinanzierung nimmt das Eigenkapital. Hiermit ist der Betrag gemeint, den Sie selbst als Grundlage für den Hauskauf mitbringen. Die Hausfinanzierung schließt die Lücke zwischen Ihrem Eigenkapital und dem Gesamtwert der Immobilie. Pauschal gilt: Je mehr Eigenkapital Sie mitbringen, desto geringer ist die benötigte Kreditsumme und umso günstiger sind die Kreditkonditionen.

Auch bei der Ermittlung des Eigenkapitals für die Hausfinanzierung ist eine kluge Kalkulation und Planung notwendig. Als angehender Eigentümer sollten Sie nicht Ihr gesamtes Erspartes als Eigenkapital in die Finanzierung einbringen. Auch hier gilt: Eine kleine Rücklage sollte erhalten bleiben, falls das Leben in der Tilgungsphase einige unerwartete Überraschungen für Sie bereithält.

Wie viel Eigenkapital sollte ich ins Projekt einbringen?

Eine sinnvolle Höhe des Eigenkapitals lässt sich nicht pauschal angeben. Natürlich gilt: Je mehr Vermögen Sie einbringen, umso einfacher werden Sie eine kleinere Kreditsumme tilgen können. Im Gegenzug wissen viele Banken, dass ihre Kunden nur über wenig Erspartes verfügen. Eine Hausfinanzierung ohne Eigenkapital, die sogenannte Vollfinanzierung, wird von einigen Kreditinstituten ermöglicht.

In früheren Jahrzehnten galt die sogenannte 20-Prozent-Regel. Hiermit war gemeint, dass eine Hausbank einer Immobilienfinanzierung nur zustimmte, wenn der Bankkunde wenigstens 20 % der Gesamtsumme als Eigenkapital einbringen konnte. Diese Zeiten haben sich geändert, dennoch sind 20 % weiterhin ein guter Richtwert.

Bedenken Sie, dass die oben angesprochenen Nebenkosten noch einmal 10 % oder mehr des gesamten Finanzierungsvolumens ausmachen. Dies sorgt für eine zusätzliche Belastung, die Sie unter Umständen von Ihrem Eigenkapital abziehen sollten. Gerne hilft Ihnen TS-Finanzen bei der Überlegung, wie viel Eigenkapital lohnt und wo dieses im Rahmen eines vollwertigen Finanzierungsplans am besten aufgehoben ist.

Wie läuft die Hausfinanzierung genau ab?

Der Weg zu einer lohnenswerten Hausfinanzierung läuft standardmäßig in den nachfolgenden Schritten ab:

1. Abklärung des Finanzierungsbedarfs

Sie klären fiktiv oder für eine konkrete Immobilie ab, wie viel Geld Sie für die Finanzierung insgesamt benötigen. Ziehen Sie hiervon Ihr vorhandenes Eigenkapital ab, um den Finanzierungsbedarf zu ermitteln. Bedenken Sie, dass jeder seriöse Finanzpartner ein regelmäßiges Einkommen, eine gute Bonität und weitere Sicherheiten für die Kreditvergabe erwarten werden.

2. Durchführung eines Kreditvergleichs

Haben Sie die Rahmenwerte für Ihren benötigten Kredit abgesteckt, sollte ein Vergleich durchgeführt werden. Hier empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit den unabhängigen Experten von TS-Finanzen. Wir sondieren für Sie den Kreditmarkt und finden heraus, welche Angebote zu Ihrer individuellen Situation passen.

Im persönlichen Gespräch klären wir mit Ihnen ab, welche Konditionen und Eigenschaften eines Kredits für Sie besonders wichtig sind. Diese lassen wir neben einem möglichst günstigen Kreditzins bei einem Vergleich einfließen. Am Ende erhalten Sie ein oder mehrere Angebote potenzieller Kreditgeber präsentiert, für die Sie sich entscheiden können.

3. Kontaktaufnahme zum Kreditpartner

Haben Sie durch unseren unabhängigen Vergleich den besten Anbieter für Ihre Hausfinanzierung gefunden, nehmen Sie Kontakt auf. Der potenzielle Kreditpartner wird Ihnen ein konkretes Angebot unterbreiten, dass sich an Ihren Rahmenwerten orientiert und dem durchgeführten Kreditvergleich sehr nahekommt.

Im direkten Gespräch mit dem Kreditpartner können Sie individuelle Wünsche rund um die Kreditvergabe ansprechen. Die Vergabe der Hausfinanzierung erfolgt im Regelfall als Annuitätendarlehen mit monatlich gleichbleibenden Raten. Über die Zinsbindung legen Sie fest, über wie viele Jahre der Kredit läuft und wann ein anschließendes Kreditangebot benötigt wird. Je länger die Zinsbindung, umso günstiger die Kreditzinsen.

4. Abschluss des Kreditvertrags

Sind Sie mit den Zinskonditionen und der vereinbarten Zinsbindung zufrieden, schließen Sie den Kreditvertrag mit Ihrem Kreditpartner ab. Hiernach zahlen Sie monatlich über die Laufzeit der Zinsbindung hinweg Ihre Monatsraten zurück. Gegen Ende der Zinsbindung ist zu überlegen, ob Sie eine Prolongation beim gleichen Kreditinstitut für die Restschuld wünschen oder den Wechsel des Kreditgebers anstreben.

Welche Unterlagen benötige ich für die Finanzierung?

Damit es zu einem erfolgreichen Kreditabschluss kommt, ist Ihr zukünftiger Kreditpartner auf einige Unterlagen angewiesen. Legen Sie für Ihre geplante Hausfinanzierung diese Dokumente vor:

– Personalausweis oder Reisepass
– Nachweis von Gehalt und Verdienst, z. B. über Steuerbescheide
– Nachweis über das vorhandene Eigenkapital
– Auszug des Grundbuchs
– Baubeschreibung, Grundrisse und Flurkarte
– optionaler Nachweis weiterer Sicherheiten

Sollte Ihr angehender Finanzierer zusätzliche Unterlagen für die Hausfinanzierung wünschen, wird Ihnen dies frühzeitig vor Unterschrift des Kreditvertrags mitgeteilt. Eine Übermittlung aller relevanten Dokumente sollte in digitaler Form stattfinden, um die Kreditvergabe zu beschleunigen.

Was bedeuten Zinsbindung und Anschlussfinanzierung?

Der Kreditmarkt ist stetig in Bewegung, auch die Zinsen verändern sich durch konjunkturelle und politische Entscheidungen. Da eine Hausfinanzierung schnell mehrere Jahrzehnte dauert, wird Ihnen ein Kreditpartner einen Vertrag über die gesamte Laufzeit hinweg anbieten. Üblich ist, einen Vertrag mit einer Zinsbindung von zehn oder 15 Jahren zu vereinbaren. Je nach Bank gibt es auch langfristigere Angebote.

Naht das Ende der vereinbarten Zinsbindung sollten Sie sich um eine Anschlussfinanzierung kümmern. Hiermit ist im Regelfall der Wechsel zu einem anderen Kreditpartner mit günstigen Konditionen gemeint. Natürlich können Sie mit einer sogenannten Prolongation auch beim aktuellen Kreditpartner bleiben, wenn dessen Kreditkonditionen weiterhin überzeugen. Mit einem Forwarddarlehen sichern Sie sich aktuell günstige Kreditkonditionen für die Zukunft.

Lohnt das Sondertilgungsrecht bei meiner Finanzierung?

Eine Sondertilgung gibt Ihnen die Möglichkeit, einen größeren Betrag während der Tilgungsphase direkt zurückzuzahlen und Ihre Restschuld zu reduzieren. Hierfür sollte eine zusätzliche Einnahme absehbar sein, beispielsweise durch eine Erbschaft oder Bonuszahlungen im Berufsleben. Grundsätzlich lohnt es, das Sonderkündigungsrecht in den Kreditvertrag mit einzurechnen. Auf die Klausel kann verzichtet werden, wenn absehbar keine Sondereinnahmen über die Tilgungsphase hinweg generiert werden.

Mit TS-Finanzen zur persönlich besten Hausfinanzierung

Sie haben noch weitere Fragen zur Hausfinanzierung oder möchten einen individuellen Kreditvergleich durchführen lassen? Die Experten von TS-Finanzen freuen sich über Ihr Vertrauen!






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